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04 März 2021

«DeFi ist höchst interessant – aber für Spekulanten extrem riskant»

Yara Ainsworth

Yara Ainsworth

Head of Marketing und Communications bei Crypto Finance AG

Über den Autor

Quelle: Watson | Autor: Patrick Toggweiler

Watson Interview mit Professor Dr. Fabian Schär, Verwaltungsmitglied in Asset Management für die Crypto Finance Gruppe.


Krypto-Experte Schär: «DeFi ist höchst interessant – aber für Spekulanten extrem riskant»

2017 herrschte in der Kryptoszene Goldgräberstimmung. Täglich entstanden neue, immer noch verheissungsvollere (aber auch fragwürdigere) Blockchain-Projekte. Ihre Coins landeten über sogenannte ICOs in den Händen gieriger Spekulanten und Glücksritter, die sich auf alles stürzten, was Blockchain-Technologie versprach.

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So gross der Hype um ICOs 2017 war, so gross ist der Hype derzeit um «DeFi». «DeFi» oder «Decentralized Finance» ist so aufregend wie umstritten. Für die einen bietet DeFi enormes Potential und viele spannende Anwendungen, die anderen sehen in DeFi nur eine weitere Spekulations-Blase. Doch was ist DeFi überhaupt? Und was ist berechtigt – die Euphorie oder eher die Kritik?

Einer, der die Antworten kennt, ist Prof. Dr. Fabian Schär von der Universität Basel. Er hat dazu soeben ein vielbeachtetes Papier geschrieben.

Herr Schär, was ist DeFi?
Prof. Dr. Fabian Schär: 
DeFi steht für «decentralized finance» – für «dezentrale Finanzdienstleistungen». Die Grundidee ist der Versuch, Finanzdienstleistungen, Märkte und Infrastrukturen zu demokratisieren und komplett offen zu gestalten. So dass jede Person teilnehmen kann, ohne auf Intermediäre, also einzelne Finanzinstitute, angewiesen zu sein.

Es geht also um komplexere Vorgänge/Produkte als blosse Transaktionen auf einer Blockchain.
Richtig. Das können Tauschbörsen sein, das kann ein Fonds sein. Das kann ein Kredit sein. So können gewisse Gegenparteirisiken eliminiert und die Vorgänge effizienter gestaltet werden.

Früher musste man dafür zur Bank. Wer spielt bei DeFi die Bank?
DeFi basiert auf sogenannten «Smart Contracts». Man kann sich einen Smart Contract wie eine kleine App vorstellen, ein Progrämmchen, das auf der Blockchain hinterlegt ist. Diese Smart Contracts können Guthaben verwahren und die Auszahlung an verschiedenste Bedingungen knüpfen.

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