19 décembre 2017

Crypto Finance: Schweizer Fintech schliesst Finanzierungsrunde ab

Patrick Mehrhoff

Patrick Mehrhoff

Marketing et communication chez Crypto Finance AG

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Das Start-up plant einen regulierten Fonds für Digitalwährungen. Mit frischem Kapital soll nun eine Schweizer Banklizenz beantragt werden.

Professionellen Anlegern eine einfache Möglichkeit geben, von den Kurssteigerungen von Kryptowährungen zu profitieren: Das ist das Ziel von Crypto Finance. Das erst im Sommer 2017 in Zug gegründete Schweizer Start-up ist bereits als Broker tätig und kauft im Auftrag von Kunden Bitcoins & Co. Im kommenden Jahr sollen Investmentfonds und eine sichere Aufbewahrungslösung hinzukommen.

Für die Vorhaben hat das 26 Mitarbeiter große Fintech nun in einer Finanzierungsrunde 16 Millionen Franken (knapp 13,8 Millionen Euro) eingeworben. Unter den Geldgeber seien neben anderen die Schweizer Unternehmer und Privatinvestoren Rainer-Marc Frey und Philipp Cottier, teilte Crypto Finance heute mit.

Zwei Fonds geplant

Verwendet werde das zusätzliche Kapital vor allem für die Beantragung einer Schweizer Banklizenz der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma. Der Prozess werde einige Zeit in Anspruch nehmen, deshalb „ist es von entscheidender Bedeutung, sich frühzeitig strategisch zu positionieren, um Crypto-Investoren eine vollumfängliche Palette an Finanzdienstleistungen anzubieten”, sagt Jan Brzezek, CEO von Crypto Finance.

Das Schweizer Fintech wäre weltweit unter den ersten Anbietern, die ein reguliertes Fondsprodukt für Kryptowährungen anbieten. Investiert werden soll nicht alleine in Bitcoin, sondern auch in weniger prominente Digitalwährungen wie Ether, Ripple und Litecoin. Der Fonds soll passiv verwaltet werden und sich an einem neu entwickelten Index orientieren. Als Zielgruppe nennt das Brezek „qualifizierte Anleger“ – Kleinanleger sollen also vorerst außen vor bleiben.

Source: Wirtschaftswoche

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