deenfr

13 mai 2019

Finews.ch – Swiss Banking: Seid umschlungen, ihr Bitcoins

Yara Ainsworth

Yara Ainsworth

Responsable Marketing & Communications chez Crypto Finance AG

A propos de l'auteur

Quelle: Finews.ch

Vor Kurzem zuckten Paradeplatz-Banker beim Thema Bitcoin noch indigniert zusammen. Dabei sind die digitalen Währungen drauf und dran, sich im Schweizer Wealth Management zu etablieren, wie Recherchen von finews.ch zeigen.

Öffentlich mag es kaum eine Schweizer Bank kundtun: Aber der Bitcoin und andere Kryptowährungen gehören im Vermögensverwaltungsgeschäft von Dutzenden von Instituten mittlerweile zum Angebot.

Deklarieren tun dies allerdings immer noch die wenigsten Privatbanken: Falcon gehört dazu, Vontobel und zuletzt Maerki Baumann. Julius Bär will mit der künftigen Krypto-Bank Seba zusammenarbeiten, sobald diese die Finma-Lizenz erhält. Die Online-Broker Swissquote und Dukascopy bieten ebenfalls den Handel mit Kryptowährungen an.

Mit dem traditionellen Banking verzahnt

Ansonsten herrscht beim Thema Bitcoin höchste Verschwiegenheit. Die meisten Banken wollen ihren Namen aus Reputationsgründen nicht in den Medien lesen, wenn es um bereits bestehende oder geplante Angebote für ihre Kunden geht – sei es, im Brokerage, in der technisch anspruchsvollen Aufbewahrung von digitalen Assets oder in der Begleitung von Token-Emissionen.

Wer darum glaubt, Banken würden Bitcoin nicht anrühren, täuscht sich. Die Krypto- und Blockchain-Welt und das traditionelle Banking sind in der Schweiz schon viel stärker verzahnt, als man auf Basis öffentlicher Informationen annehmen dürfte.

Preissteigerungen drängen zu Aktivismus

Die spezialisierten Schweizer Anbieter von Krypto-Dienstleistungen und Blockchain-Infrastrukturen haben den «Krypto»-Winter mit ins Bodenlose fallend scheinenden Krypto-Kursen nicht nur überlebt. Sie erfreuen sich über reges Interesse aus dem etablierten Banking an ihrem Know-how und an ihren Diensten.

Wie Jan Brzezek, CEO und Gründer von Crypto Finance gegenüber finews.ch sagt: «Nicht zuletzt aufgrund der nun wieder steigenden Preise von Bitcoin und anderen Kryptowährungen realisieren die Banken, dass sie auf dem Gebiet wohl aktiv werden müssen.»

Knebelverträge mit Banken

Nun darf auch Brzezek – mit Ausnahme von Swissquote und Maerki Baumann – seine Kunden unter den Schweizer Banken öffentlich nicht beim Namen nennen. Doch so viel kann der Ex-UBS-Banker verraten: Crypto Finance beliefert derzeit acht Banken mit Brokerage- oder Storage-Dienstleistungen.

Mit mehr als 50 Banken und anderen Finanzunternehmen hat Brzezek sogenannte Non Disclosure Agreements (NDA) unterschrieben. Die laufenden Gespräche stünden in unterschiedlichen Phasen, so Brzezek. «Doch schätze ich, dass wir im laufenden Jahr fünf bis zehn neue Kooperationen realisieren können.»

Es herrscht reger Wettbewerb…

Lesen Sie den vollstängigen Artikel hier.

Lire la suite