13 Februar 2018

UBS lockt mit Dividenden und Aktienrückkauf

Patrick Mehrhoff

Patrick Mehrhoff

Marketing und Kommunikation bei Crypto Finance AG

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Die UBS hat im vergangenen Jahr wegen eines Sondereffekts durch die US-Steuerreform weniger verdient. Unter dem Strich brach der Gewinn von 3,2 auf 1,2 Milliarden Franken im Jahr ein. Zudem senkte die Schweizer Großbank ihre längerfristigen Ertragsziele leicht, schreibt das Manager Magazin. Allerdings will die UBS ihre Aktionäre über stetig steigenden Dividenden und Aktienrückkäufe an ihren Gewinnen beteiligen: In den kommenden drei Jahren soll die Dividende im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Zudem will die UBS eigene Aktien für bis zu zwei Milliarden Franken zurückkaufen. Für das vergangene Jahr sollen die Eigentümer eine acht Prozent höhere Dividende von 65 Rappen erhalten. Die UBS gibt Aktionären Zucker, titelt Börse-ARD. Weniger gute Nachrichten gibt es für die Beschäftigten: Der Job bei der größten Bank der Schweiz ist gerade etwas weniger attraktiv geworden, verrät Finews. Nach der Credit Suisse setzt auch die UBS bei ihrer Pensionskasse die Stellschraube an. So wird der Umwandlungssatz gesenkt, das ordentliche Pensionierungsalter und die Arbeitnehmerbeiträge werden erhöht und das Alterssparen beginnt früher.
Die Möglichkeit, mit der Ausgabe von Digitalwährungen leicht Geld zu verdienen, hat einige dubiose Emittenten angelockt. Trotz zweifelhafter Praktiken soll in der Schweiz nun ein Kryptowährungsfonds entstehen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dahinter steckt Jan Brzezek, der zuvor in den Diensten der Investmentbank UBS stand. Für den Verwaltungsrat seines Unternehmens konnte Brzezek bekannte Namen aus der Schweizer Finanzwelt gewinnen – etwa Raymond Bär, Ehrenpräsident der Julius Bär Gruppe, meldet die Welt. Banken, Notenbanken und Regierungen wollen mit Bitcoin nichts zu tun haben und ihn so schnell wie möglich loswerden. Einige von ihnen entwickeln deshalb ihr eigenes digitales Geld. Aber nicht alle Projekte sind seriös, warnt die Wirtschaftswoche. Unterdessen stehen die digitalen Währungen erneut unter Druck – keine zwei Wochen nach dem letzten starken Einbruch. Experten prophezeien sogar Kursverluste von bis zu 90 Prozent. Das Handelsblatt verrät, was den Kryptowährungen zu schaffen macht. Die schwedische Großbank Nordea ist das Risiko von Bitcoin und Co zu groß: Sie hat ihren Angestellten den Handel mit Kryptowährungen wegen zu hoher Risiken verboten, meldet Bloomberg.

Source: Handelsblatt

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